Altersvorsorge: Index-Policen schaffen neue Renditechancen

Die gesetzliche Rente wird zukünftig nicht ausreichen. Private Vorsorge ist zwingend nötig, um im Alter finanziell beschwerdefrei leben zu können. Index-Policen sollen verbesserte Renditechancen bei gleichzeitig hoher Sicherheit bieten.

Anbieter von INDEX-Policen

Herkömmliche Altersvorsorge:

Klassische Versicherungsprodukte wie herkömmliche Lebens- und Rentenversicherungen haben für viele sicherheitsorientierte Bürger auch weiterhin eine große Relevanz für die private Altersversorgung. Durch das Niedrigzinsumfeld sind zwar derzeit keine großen Zinsgewinne mehr möglich, aber meist lassen sich hiermit doch noch deutlich bessere Ergebnisse erzielen als bei einer Kapitalanlage auf dem Sparkonto, Tagesgeldkonto oder in anderen sicherheitsorientierten Produkten. Dennoch ist die Kritik an den klassischen Policen in den letzten Jahren gestiegen, da die Garantiezinsen immer niedriger wurden. Es bleibt die Frage, welche Alternativen es denn zur klassischen Rentenversicherung gibt, wenn man keine hohen finanziellen Risiken eingehen möchte.

Index-Policen verbinden Sicherheiten und Renditechancen:

In den letzten Jahren haben mehrere Versicherungsgesellschaften Index-Policen auf den Markt gebracht, um eine sichere - aber auch renditestarke - Lösung anzubieten. Trotz Niedrigzinsumfeld erhöhen sich mit Index-Policen die Renditechancen, weil die Überschüsse an der Wertentwicklung des Index teilhaben. Ein Teil des Kapitals wird also "herkömmlich" sicherheitsorientiert im Deckungsstock der Versicherungsgesellschaft investiert. Ein anderer Teil (etwa die Überschüsse) werden über die Partizipation am Aktienmarkt chancenreicher investiert und sollen die Rendite der Policen verbessern. Hierzu können die Versicherten an den Börsenerfolgen der größten Unternehmen in Deutschland bzw. des Euroraums teilhaben.

Unterschiede zu herkömmlichen Rentenversicherungen:

Bei den herkömmlichen klassischen Rentenversicherungen gibt es eine garantierte jährliche Mindestverzinsung auf den Sparanteil (nach Kosten). Diese liegt mit 1,25% inzwischen relativ niedrig.

Die meisten Index-Policen bieten diesen Garantiezins nicht mehr. Stattdessen wird "nur" noch garantiert, dass das Sparguthaben sich nicht reduziert - also eine Art Beitragsgarantie. Man kann keine Verluste mehr machen, hat aber Chancen "nach oben".

Durch die Index-Partizipation verbessern sich die Chancen "nach oben", da man eben an den Erfolgen der 30 besten deutschen Unternehmen bzw. der 50 besten europäischen Unternehmen teilhat. Sollten sich der Index, also meist der DAX oder der EURO STOXX 50, negativ entwickeln, greift der Sicherheitspuffer der Versicherungsgesellschaft. In dem Fall wird in dem negativen Jahr das eingezahlte Kapital mit 0 verzinst - dadurch kann man keinen Verlust machen.

Wie profitiert die Versicherungsgesellschaft?

Versicherungsgesellschaften müssen natürlich auch gewinnorientiert arbeiten. Bei negativen Ergebnissen des Index greift der Sicherheitsmechanismus der Versicherungsgesellschaft und schützt den Kunden vor Verlusten.

Auf der anderen Seite muss betrachtet werden, wie es bei positiven Verläufen des Index aussieht: in diesem Fall gibt es meist zwei Modelle, wie die Rendite gedeckelt wird und neben dem Kunden auch die Versicherungsgesellschaft von der positiven Entwicklung des Index profitiert.

1) Cap-Modell:

Die Versicherung legt einen Cap fest, einer Deckelung der Rendite durch eine feste Höchstgrenze. Vereinfacht ausgedrückt: Wenn der Index 5 Prozent Rendite schafft, schreibt die Versicherung dem Kunden 3 Prozent Rendite gut. Den anderen Teil erhält die Versicherungsgesellschaft. Diese Lösung ist weit verbreitet gilt als bessere Lösung, wenn der Index relativ wenige Schwankungen hat.

2) Quoten-Modell:

Beim Quoten-Model gibt es ebenfalls eine Höchstgrenze der Rendite für den Kunden - diesmal allerdings als prozentualen Wert. Beispielsweise werden dem Kunden 70% der Gesamtrendite des Index gutgeschrieben - den Rest erhält die Versicherungsgesellschaft. Das Quoten-Modell ist seltener verbreitet. Es gibt aber als vorteilhafter für den Kunden, wenn der Index vielen starken Schwankungen unterliegt.

Im Endeffekt kann man nicht eindeutig vorhersagen, welche Variante besser sein wird. Grundsätzlich gilt aber, dass eine hoher Cap bzw. eine hohe Quote gut für den Kunden sind, da sich dadurch eine höhere Rendite ergibt. Auf der anderen Seite bringt ein kurzfristiger Vergleich der Caps bzw. Quoten nicht viel, da diese Werte jährlich neu festgelegt werden.

Bei der Auswahl des geeigneten Anbieters sollten daher verschiedene Faktoren berücksichtigt werden.

Sehr gute Index-Lösungen:

Index Deutschland - basierend auf dem DAX:
Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der Leitindex der deutschen Börse. Er bildet die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen ab, deren Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

Index Europa - basierend auf dem EURO STOXX 50:
Der EURO STOXX 50 stellt den wichtigsten Aktienindex in der EURO-Zone dar und beinhaltet die Aktien der 50 größten Aktiengesellschaften im EURO-Raum.

Fakten zu Index-Policen:

Sparbeitrag: Man spart bis zum geplanten Rentenbeginn einen festen monatlichen Betrag. Dieses Geld verzinst sich im Laufe der Jahre. Im Alter erhält man eine lebenslange Rentenzahlung. Je nach Tarif kann man sich das Geld auch auf einen Schlag auszahlen lassen.
Beitragsgarantie: Zum vereinbarten Rentenbeginn stehen mindestens die eingezahlten Beiträge zur Verfügung. Kein Verlust möglich.
Garantierte Mindestrente: Die meisten Versicherer geben eine garantierte Mindestrente zum Rentenbeginn an. Diese kann selbst bei schlechter Entwicklung der Kapitalanlage nicht unterschritten werden. Bei guter Entwicklung des Index wird die spätere Gesamtrente deutlich über der garantierten Mindestrente liegen können.
Vertragsguthaben kann nie sinken: Das Guthaben erhöht sich jährlich. Negative Fondsentwicklungen werden von der Versicherungsgesellschaft aufgefangen.
Jährliche Wahlmöglichkeit: Indexpartizipation und/oder sichere Verzinsung

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